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„Mobile Portale”

Zwei Portale für die jeweils beste Experience muss niemand mehr pflegen. Mobile Geräte skalieren sehr smart und haben ordentliche Auflösungen.

Da mobil immer wichtiger wird, könnte man zu dem Schluss kommen, eine mobile first-Strategie zu fahren. Wäre nicht das Schlechteste. Solche Krücken wie die von BMW werden binnen drei Jahren ausgedient haben.

Ein weiteres Relikt der WAP-Ära darf auch sofort in Rente gehen, die Browserweiche. Ich weiß was ich tue, wenn ich mit meinem Handy eine URL aufrufe und brauche keine Weiterleitung. Zumindest die Möglichkeit, von der mobilen Version zur echten Website zu wechseln, sollte gegeben sein. (Ansonsten sollte man ehrlich sein und das Ding Browsersperre nenne. Siehe BILD & iPad.)

Super sind Javascript-Weichen, die erstmal die ganze Website laden, ehe sie sich entschließen, den Besucher auf die „für mobile Endgeräte optimierte Version” weiterzuleiten. Hinsichtlich der Idee, eine abgespeckte Version für Handys anzubieten, ist dieses Vorgehen echt … clever.

Tablets übrigens sind keine mobilen Endgeräte. Auf den Dingern hat man mehr screen estate als 1995 auf nem 15 Kilo schweren Röhrenmonitor. Für die meisten Website gibt’s keinen guten Grund, einem Tablet die Symbian-Handy-Version auszuliefern. Smartphones mit mehr als 800 Pixel in der Breite bzw. Höhe kommen in der Regel auch prima mit der ganz normalen Website klar.

Fühlt sich an, als hätten wir in drei Jahren grundsätzlich nur noch eine Website-Version, und die wird auf Tablets und Smartphones funktionieren müssen.

Bild: mrclean, CC-BY-NC

2 comments

  1. […] daher wesentlich sensibler mit Loginformularen u. ä. um. Die Punkte 1 und 3 konvergieren mit meiner Agenda: Mobile Websites sterben, Apps müssen mehr als ein Guckloch ins Web […]

  2. […] zeigt wieder einmal, dass Apps mehr sein müssen als bloße Gucklöcher ins […]

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