NO NOFOLLOW Initiative

Mal auf deutsch: nofollow ist Bockmist. Es hilft nicht gegen Spam, nagt an der Struktur des Webs und teilt in eine Zweiklassengesellschaft. NO NOFOLLOW!

Leider bin ich graphisch nicht wirklich begabt, daher kann ich nur mit dem [Button Maker][bm] was basteln:

[bm]: http://kalsey.com/tools/buttonmaker/

nfn-button.png

**Schritt 1** - Nehmt den Button und baut ihn bei Euch ein.
**Schritt 2** - Verlinkt ihn auf http://www.itst.org/nonofollow/

Wenn jemand einen tollen Button basteln kann oder meinen zugegeben schnell zusammengeschusterten Text verbessern will, immer her damit.

Siehe auch [Mit einem Attribut gegen Comment Spam? Nope.][sa]

[sa]: http://www.itst.org/web/309-mit_einem_attribut_gegen.shtml

24 Antworten auf „NO NOFOLLOW Initiative“

  1. Verlinkt ihn auf http://www.itst.org/nonofollow/

    Irgendwie ein bißchen mager die Seite, oder? Wie wärs z.B. mit ein paar Links, um das Thema etwas genauer zu erklären? (Nicht für mich, sondern für Leute, die zufällig den Link anklicken und gar keine Ahnung haben worum es geht)

  2. Ich habe heute abend nicht mehr die Energie. Morgen schreibsel ich das nochmal neu. Siehs als Dummy ;)

  3. …ähmm, erklär doch bitte mal genauer warum das eine Zweiklassengesellschaft zur Folge hat. Ich lass` hier mal die Hose runter und gebe zu, dass ich nicht so recht verstehe. Klar ist, dass durch das Attribut kein Spammer daran gehindert wird mir mein Blog vollzusauen…

  4. Ganz einfach: Wenn ich wollen tun würde, dann mach’ ich auf meinem Blog einfach einen “Social Club” auf. Das geht so: “Stefan mag Sascha”, also werden alle Links von Stefan zu Sasche vom Nofollow-Attribut verschont. “Stefan hat was gegen Olaf”, ergo kann Olaf posten was er will und wird von Google und Konsorten ignoriert - egal wie gut der Kommenar auch ist. Oder kurz: indirekt schafft das Teil eine Möglichkeit zur Selektion, die es vorher nicht gab.

    Ich halte das aber eher für eine theoretische Möglichkeit, da es speziell bei gut besuchten Blogs doch recht schnell in ernsthafte Arbeit ausartet, die Links jeweils manuell nachzupflegen - und die investiert der Betreiber doch wohl eher in andere Sachen.

    Warum Nofollow auch sonst Müll ist habe ich schon woanders geschrieben ;-)

  5. Pingback: El Telendro
  6. Man sollte nicht vergessen, dass mit diesem Attribut ein Blog von anderen, “normalen” WWW-Seiten unterschieden werden kann. Niemand kann Google daran hindern, deren Bedeutung (und zwar für alle Links, nicht nur Kommentarlinks) abzuwerten. Na?

  7. Nunja, es kann aber auch niemand den Betreiber einer “normalen” (zeigt mir mal jemand eine unnormale bitte? ;-)) WWW-Seite daran hindern, das Nofollow-Attribut einzusetzen. Oder einen Blog-Betreiber dazu zwingen. Spannend würde es erst dann, wenn Google anfinge, Blogs überhaupt nicht mehr zu bewerten, weil sie kein Nofollow-Attribut verwenden. (Ich sehe schon die Unmenge von Links mit weißer Schrift auf weißem Grund, die mit Nofollow auf die Google-Startseite verweisen vor meinem geistigen Auge)

  8. Wie gesagt, Google kann Weblogs auch deutlich einfacher als solche identifizieren. Von daher ist das kein gutes Argument gegen die Verwendung von nofollow.

    Aber mal eine Frage: Angenommen ich schreibe nun eine neue Blog-Software, baue die standardmässig nofollows ein, und release diese Software dann. Wäre es nicht ziemlich unwahrscheinlich, dass auf diesen Plattformen dann URL-Spams vorkommen würden?

    Oder livejournal wegen mir, die haben 5 millionen user. warum sollte noch jemand URL-Spams in deren Kommentare ballern, wenn es dafür einfach keinen Pagerank gegeb kann?

  9. @Moe: Ich glaube, Du solltest Dich einfach mal aus Sicht der Suchmaschinen näher mit den Realitäten auseinandersetzen und meinen Artikel zum Thema lesen.

    Da können wir gern drüber diskutieren. So einfach wie Du Dir das denkst, geht es aus meiner Sicht nicht. Wer sollte denn die Spamer davon abhalten, nach der Art der Links zu schauen? Das interessiert die doch gar nicht.

    Irgendwie scheint mir da einiges im Argen zu liegen! Grübel…

  10. Pingback: dwings blog!
  11. Bis jetzt sind das alles ja eher Vermutungen, welche Folgen der Einsatz von nofollow haben wird. Man kann ja nicht voraussagen, wie viele freie Blogger sich dem anschließen werden. Und bei den “unfreien”, die z.B. auf Blogger.com setzen und keine Kontrolle darüber haben, wird man sehen können, welche Konsequenzen das ganze hat.

    Bis dahin würde ich nicht auf diesen Zug aufspringen! Super, dass du hier eine Initiative dagegen ins Leben gerufen hast.

  12. Ich sollte Deinen Artikel lesen ist natürlich ein Argument, Jörg (?). Eine URL würde da vielleicht auch helfen. Mir mangelnden Realitätsbezug scheint mir jedenfalls ein “Argument” zu sein, welches für sich spricht. Schade, dass man bislang nichts substantielleres hört, warum nofollow evil sei.

  13. Jörg und Moe, immer cool bleiben. Jörg hat das nicht so böse gemeint, wie Du es aufgefasst hast, Moe, aber so gehts im Netz, man kann nur Buchstaben lesen und muss sich seinen eigenen Teil dazu denken. Also habt Euch wieder lieb, passt schon ;)

  14. Moe: Lies mal den Artikel, der bei Lazerte verlinkt ist (http://lazerte.de/index.php?id=313). Bei dieser Geschichte geht es gar nicht mal so sehr um Spammer und PR, sondern um die Konsequenzen, die aus der kaputten Semantik folgen können, sollte dieses Attribut weitflächig implementiert werden.

  15. Also ich finde vielleicht die Idee mit nofollow nicht gleich supergeil, aber eine lösungsversuch ist doch immer noch besser als immer nur rumzunölen. Was immer man von PageRanking halten mag, war es bisher besser als jeder andere Suchmaschine. Wenn nofollow hilft, das wiederherzustellen, dann supergeil und ich will es sofort haben.
    Wenn es nicht hilft, dann bitte nicht “es hilft nicht, weil….” sondern “was aber wirklich hilft ist, wenn man …..” Ein bißchen posivitive Energie wäre mal gut, wenn ich das so sagen darf.
    Was zählt ist doch nur was unten rauskommt (wie schon jemand mal gesagt hat) und alles Google wirklich hilft und kein Marketing Gag ist, hilft uns allen…..

    grüße
    da152 (anonymous, not employee of Google :-) )

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