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Daten unter der Matratze

Wolfgang berichtet von einer Google-Pressekonferenz anlässlich der Verfügbarkeit von Googles Office-Tools in deutscher Sprache.

Gerade die Vorstellung, sämtliche Informationen einem Internet-Dienstleister anzuvertrauen, ist den meisten Zeitgenossen nach wie vor nicht geheuer. Um Befürchtungen hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre entgegenzutreten, ließen sich die Google-Leute einen schicken Vergleich einfallen: Früher hätten die Menschen den Banken misstraut und ihr Erspartes lieber unter der Matratze aufbewahrt. Heute sei es selbstverständlich, dass man Geld nur mehr virtuell in Form von Zahlen auf einem Kontoauszug besitze.

Der Matratzen-Vergleich hinkt. Jederzeit kann man zu seiner Bank gehen und sich sein Geld dort auszahlen lassen. Nicht nur das, man kann es sofort zu einer anderen Bank tragen und dort einzahlen, ohne auch nur einen Cent zu verlieren. Mit den Daten, die man einem Online-Dienst anvertraut, geht das nicht.

So lange man keine Kontrolle über die einmal “irgendwo im Internet” hinterlegten Datenfitzel hat, und so lange man nicht verfolgen kann, was dort mit ihnen geschieht, so lange lasse zumindest ich meine Daten auf meiner Festplatte, in meinem PC, unter meinem Schreibtisch, in meiner Wohnung.

One comment

  1. Hans Kolpak sagt:

    … wobei ein Rechner, der per flatrate am Netz hängt, manchmal auch komische Gefühle provozieren kann, wenn irgendwann die Festplatte wie blöd anfängt zu rödeln …

    Es war nur ein Wartungsprogramm oder das Windows-Update. :)

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