SCO und die GPL

Wie das Wall Street Journal heute berichtete, greift SCO nun die GPL an, um im Prozess gegen IBM wegen Vertragsbruch bei UNIX Lizenzen zu gewinnen.

Hier eine kleine Linksammlung zum Thema:

14.08.2003
Heise: SCO erklärt die GPL für ungültig.
Golem: SCO: Die GPL ist ungültig.
The Inquirer: SCO to argue General Public Licence invalid.
Webmasterpro: GPL: Laut SCO ist sie ungültig.

13.08.2003
OfB: Interview mit Richard Stallmann (in dem es auch um die Gerichtsfestigkeit der GPL geht)

Weitere Links folgen.

Frauen wünschen sich saubere Websites

Heise News-Ticker: Frauen kommt es im Web auf Usability an

<rant>Eigentlich dachte ich immer, Frauen würden sich über süße Bildchen, dolle Farben und schnuckelige Hintergründe freuen, Männer dagegen würden clean and simple interfaces bevorzugen. Tja, scheint wohl nicht so.</rant>

Wenn die Ergebnisse von eResult und Co. tatsächlich der Wahrheit entsprechen (Dazu gehört auch Dass Männern gute Usability für eine erfolgreiche Bedienung nicht genauso wichtig ist, kann aus der Studie jedoch nicht geschlossen werden. Da eResult rein auf die Eigenaussagen der Testteilnehmer gesetzt hat, ist es möglich, dass Frauen einfach eher zugeben, dass ihnen Unterstützung und gute Bedienung wichtig sind. - Ich finde, das ist ein wichtiger Punkt. Ich erlebe es jedenfalls oft (und da will ich mich selbst nicht außenvor lassen), dass Männer eher den brachialen Weg gehen, während Frauen eher auf die Hilfefunktionen zurückgreifen. Allerdings kann man das nicht verallgemeinern. Gerade erfahrenere Nutzer, gleich welchen Geschlechts, verschwimmt das immer mehr, sprich, die Nutzungshäufigkeit von Hilfefunktionen gleicht sich immer mehr an.), müssen einige Angebote kräftig nachbessern. brigitte.de zum Beispiel kommt auf 329kb für die Startseite, bildderfrau.de dagegen scheint mir <rant>selbst für Frauen</rant> zu schlicht.

eResult Studie Wom@n-Online-Studie-II (2003)*
MediaAnalyser Studie (2002)*
W3B Studie (2000)*

*) Alle drei Studien kommen zu einem ähnlichen Ergebnis.

Deadline

Projekte: Mit Ehrlichkeit die Termine (nicht) halten: Da stellt sich mir doch die Frage, ist es ein Verbrechen in die Zukunft planen zu wollen? Hat nicht auch ein Projektleiter das Recht im Rahmen einer offenen Kommunikation zu efahren was los ist.

Da ist doch schon von vornherein etwas falsch gelaufen, wenn niemand den “Mumm” hat aufzustehen und zu sagen, was Sache ist.

Vielleicht ist es ja auch Absicht, man will dem PL eins reinwürgen, oder er ist zu schwach, sich Autorität zu verschaffen, oder man traut ihm nicht zu, das Problem zu lösen, oder man hat keine Lust auf Problemfindung und Konfliktlösung.

Kommunikation ist eben alles. Oder nichts.

Nielsen entdeckt das Einfache

Information Pollution (Alertbox): Summary: Excessive word count and worthless details are making it harder for people to extract useful information. The more you say, the more people tune out your message.

Oder wie Krug in Don’t make me think (de oder en) schreibt: Omit needless words.

Allerdings geht Nielsen einen Schritt weiter in Richtung Aufmerksamkeitsökonomie: Spam isn’t even pollution, it’s attention theft. und The Web is a procrastination apparatus: It can absorb as much time as is required to ensure that you won’t get any real work done.

Vor allem den Punkt “Aufmerksamkeitsdiebstahl” finde ich interessant. Leider kenne ich Nielsen nicht gut genug, um zu entscheiden, ob er das Wort nur plakativ benutzt oder ob er es ernst meint. In jedem Fall ein interessanter Gedanke, zumal Aufmerksamkeit als Ressource immer wichtiger wird.