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Verspielisierung

Gamification. Das nächste große Ding nach Social Media. Jeder selbsternannte Social Media-Experte, der etwas auf sich hält, kennt sich ab sofort auch mit Gamification aus. FourSquare hat Badges! Pointsification

Steven Poole läßt in der Dezemberausgabe von EDGE eine lange überfällige Breitseite gegen Gamification-Apologeten los. Sein Hauptziel ist Jane McGonigal und ihr Abriss “Reality is broken”.

Kein Schwanz ist so hart wie das Leben. So siehts aus. Dass mir ein Spielchen dabei helfen möchte, die Ribbons von MS Office besser zu verstehen, interessiert mich nicht die Bohne. Wenn das Bedienkonzept kaputt ist, nützt auch keine niedliche Büroklammer, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Da spiele ich lieber eine Runde Cart Life und lerne Andrus besser kennen.

2 comments

  1. Dirk sagt:

    Steven (oder auch Ian Bogost) ziehen zu Recht über Pointsification her. Hat aber nichts damit zu tun, dass Gamification (sofern richtig gestaltet) funktioniert, um zu motivieren und vor allem: Leuten Dinge beizubringen.

  2. Sascha sagt:

    Rant ist Rant :-)

    In diesem Rahmen darf man schon sagen, dass einem die ständige Erwähnung des heiligen Dreiklang der Gamification, Points, Competition und Ranks einem gewaltig auf die Nüsse geht.

    Wir hatten es ja kurz von dieser Personalisierungsgeschichte für ein gewisses Projekt für einen Berliner Kunden. Finde schon, dass das Gamification ist. Geht eben auch ohne Punkte. Spiele sind mehr als ihr Ergebnis. Und genau das scheinen viele laute Stimmen zu vergessen.

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