Informationsmanagement ist überflüssig

So genau kann ich gerade nicht in Worte fassen, was mir beim Lesen dieser Meldung (klicken, lesen, dann hierher zurück kommen) durch den Kopf geht…

Auf der einen Seite bemühen wir (Menschen, die sich mit Informationsmanagement in jeglicher Coloeur beschäftigen) uns, immer mehr Informationen für immer mehr Nutzer immer sinnvoller anzuordnen, bereitzustellen, aufzubereiten, darzureichen. Wissensrepräsentation ist das Stichwort der Zeit. Kollaborative Filter, Folksonomies, automatische Indexierung und und und. Wir basteln rum, versuchen bekanntes auf neues zu übertragen, Systeme zusammenzuführen, Brücken zwischen Inseln zu errichten.

Und was macht der Rest der Welt? Hört sich halbminütige Ausschnitte an. So einfach kanns sein. Vergiss den Long Tail, vergiss all die nebenstehende Information, vergiss sich ergebende Verknüpfungen und Pfade. Zips statt dessen, dampf es ein und bewahre nur den Refrain, das leichtverdauliche Topping. Den eigentlichen Inhalt will eh niemand.

Ja Dirk, im Moment sehe ich ziemlich schwarz ;)

Eine Antwort auf „Informationsmanagement ist überflüssig“

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