Business Value of Blogs

“Look Shawn, I dont typically consult to small businesses. My cost structure just doesnt allow it.” I said thats OK we were only looking to use an hour of his time. “Shawn, I charge $20,000 per day and the minimum cost is one day.” Gulp. It was out of our price range. But then David said, “But Shawn, were friends now. You have been commenting on my blog, so I would be happy to have this conversation without charge.

Emphasis mine, read more at APQC’s Knowledge Management Blog.

“Neue Medien sind Hort sexuellen Missbrauchs von Kindern”

heise online - Expertin: Neue Medien sind Hort sexuellen Missbrauchs von Kindern - bla. “Wir haben 2007. Habe kein Verständnis mehr für diesen IT-Analphabetismus.” — Alp Uckan.

Wetten, dass die Kids besser mit dem ganzen Kram (und damit meine ich sowohl “gefährliche Inhalte” als auch die Technik) umgehen können, als ihre Eltern, Lehrer und sämtliche Kinder-Psychologen zusammen? Bei sowas fällt mir echt nix mehr ein.

Things to come…

“Nebenbei” meinen Schmetterling umsorgen, Umziehen, Möbel kaufen, aufbauen, über fehlende Teile fluchen und Stunden mit der Planung der Wohnung (natürlich mit einem CAD-Programm) verbringen. Jemand hat ein bisschen Zeit übrig, die er mir leihweise überlassen könnte? ;)

MediaWiki als Wissensmanagement-Werkzeug

Ein Wiki als Basis für Wissensmanagement im Unternehmen ist sicher keine schlechte Idee.

Neben technischen Anforderungen ist einer der entscheidenden Punkte das Management der Informationen. Hier setzen vier Erweiterungen für MediaWiki an. Sie helfen den Nutzern einen Überblick über Datenbestände zu erhalten und Metadaten zu pflegen.

Mit CategoryCloud und CategoryTree lassen sich einfache und leicht handhabbare Kategorienlisten erstellen, die als Einstieg in die Tiefe eines Wikis dienen können.

Statt eine Wiki-Seite von Hand zu Kategorisieren stellt SelectCategory ein Auswahlmenü zur Verfügung, mit dem auch Mausschubser zurecht kommen ;)

DynamicPageList ist eine umfangreiche Erweiterung, die in der Lage ist, Inhalte zu aggregieren, Kategorien zu ordnen und in Beziehung zu setzen und Seiten nach verschiedensten Parameters zu ordnen. Die Beispiele sprechen für sich.

In einem Wiki sind Informationen wie in einem Netz verlinkt: jeder Inhalt kann auf jeden anderen verweisen. Durch Kategorisierung können Inhalte geordnet werden. Die Erweiterung Hierarchy geht einen Schritt weiter und ermöglicht die Sortierung von Inhalten, zum Beispiel kapitelweise wie in einem Buch.

HTML oder was?

Verstehe ich das richtig? Auf der einen Seite will das W3C HTML “neu erfinden”, auf der anderen Seite XHTML weiterentwicklen und darüberhinaus für das neu zu erfindende HTML auch eine XML-Syntax anbieten?

This group will maintain and produce incremental revisions to the HTML specification, which includes the series of specifications previously published as XHTML version 1. Both XML and ‘classic HTML’ syntaxes will be produced.

Im Grunde klingt das angestrebte Ziel wie eine eierlegende Wollmilchsau: Weiterentwicklung von HTML4, XML- und Nicht-XML-Varianten, DOM API, GUI-Elemente, APIs für verlinkte Medien, WYSIWYG-Features.

Unverständlich für mich vor allem Punkt drei, die Nicht-XML-Variante: A serialized form of such a language using a defined, non-XML syntax compatible with the ‘classic HTML’ parsers of existing Web browsers. Immerhin wird bis dahin noch einige Zeit vergehen. Die Planung sieht eine Recommendation erst für 2010 vor.

Gleichzeitig wird an XHTML2 weitergearbeitet. Laut W3C ist XHTML nicht gut angenommen worden. Man spricht ihm vor allem für mobile Anwendungen und Webapplikationen Wert zu. Und statt diesen Trend zu unterstützen, gräbt man HTML4 aus: But due to the significant legacy of Web content that is some variant of HTML, traditional browser vendors moved slowly to adopt XHTML. This, in turn, has meant little motivation for content developers to adopt XHTML for the traditional desktop environment. Hmm. Wegen alten Zöpfen also. Seltsame Argumenation für eine Organisation, die das Web voran bringen will.

Doch wie es aussieht, stehe ich mit dieser Meinung recht allein. Die HTML-Prominenz jedenfalls wird sich freuen, das die Bemühungen der WHAT WG endlich vom W3C anerkannt werden.

Man kritisiert XHTML2 als zu technisch, zu XML-lastig und XML generell als gescheitert betrachtet (jedenfalls im Browser): HTML ist da, es wird bei uns bleiben und nicht weggehen, so sehr man sich das auch wünschen mag. (Der Blogeintrag ist im Moment nicht erreichbar, daher hier die Google-Cache-Version.)

Es mag ja sein, das der IE Probleme macht mit korrekt ausgezeichnetem XHTML. Doch statt Druck auszuüben, knickt man gegenüber der Browser-Hersteller ein. Schade.

Abgesehen davon frage ich mich, wo in Zukunft die Trennlinie zwischen HTML und XHTML verlaufen soll. Spricht man von Web-Applikationen, ist damit jede Website mit dynamischen Inhalten gemeint (das W3C spricht zum Beispiel von Weblogs). Übrig bleiben statische Websites. Sehen wir nicht seit 2001/2002 die Tendenz, alles zu dynamisieren? Wo gibt es heute noch rein statische Websites? Und vor allem: wo wird es sie 2010 noch geben?

From the Cover: Semiotic dynamics and collaborative tagging — Cattuto et al. 104 (5): 1461 — Proceedings of the National Academy of Sciences

Semiotic dynamics and collaborative tagging — Cattuto et al. 104 (5): 1461 — Proceedings of the National Academy of Sciences:
Here we collect data from a popular system and investigate the statistical properties of tag cooccurrence. We introduce a stochastic model of user behavior embodying two main aspects of collaborative tagging: (i) a frequency-bias mechanism related to the idea that users are exposed to each other’s tagging activity; (ii) a notion of memory, or aging of resources, in the form of a heavy-tailed access to the past state of the system. Remarkably, our simple modeling is able to account quantitatively for the observed experimental features with a surprisingly high accuracy. This points in the direction of a universal behavior of users who, despite the complexity of their own cognitive processes and the uncoordinated and selfish nature of their tagging activity, appear to follow simple activity patterns.