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Bevölkerungsentwicklung im Kreis Groß-Gerau

Der Kreis Groß-Gerau wird älter und bekommt weniger Kinder. Im Schnitt sind wir knapp 42 Jahren alt. Und wir sterben später. Immerhin.

Heute kam meine Freischaltung für die Regionaldatenbank Deutschland. Im Gegensatz zur großen GENESIS-Datenbank (50 EUR p. a.) ist die Regionaldatenbank kostenfrei nach Freischaltung nutzbar. Super, noch mehr Zahlen zum Stöbern und Jonglieren ;)

Um ausnahmsweise etwas Lokalkolorit anzubringen, hier eine graphische Auswertung der Beverölkerungsentwicklung im Kreis Groß-Gerau der Jahre 2003 und 2008.

Wie es aussieht, wird der Kreis älter und bekommt weniger Kinder. Außerdem leben wir im schönen Ried immer länger. Immerhin.

Waren wir 2003 noch 40,5 Jahre alt, sind wir nun durchschnittlich knapp über 42. Im gleichen Zeitraum verlieren wir über 1.800 Jugendliche bis 18 Jahren, deren Anzahl von 46.837 auf 45.028 sinkt. Die Rentenversicherung muss an 47.567 Rentner auszahlen, ein Plus von 6.605. Die potenzielle Arbeitnehmerschaft dagegen verkleinert sich um 2.703 von 169.090 auf 166.387 Erwerbsfähige.

Ich glaub, ich hör jetzt besser auf. Auf der einen Seite macht es mir wirklich Spaß, mit solchen Datenbanken zu arbeiten. Hin und wieder läuft es mir dabei aber kalt den Rücken runter …

Bild: Danke an Armin Kübelbeck
Daten: Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Grafiken: itst höchstselbst

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