Unberechenbarkeit: Alles Zufall?

Komische Dinge passieren. Und mit zunehmender Absicherung gegen sie nimmt paradoxerweise ihre Wirkung zu: Wenn es dann mal so weit ist, scheint es besonders fatal zu sein, wie der Angriff einer fremden Macht.

Quelle: Unberechenbarkeit: Alles Zufall?

Du könntest der Nächste sein!

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Das ist durchaus eine Drohung :-) Die Kommentare sind selbstredend Gold.

Fake-News: Interview mit Hoaxmap-Machern

netzpolitik.org: Ihr betreibt seit mittlerweile fast einem Jahr Hoaxmap.org. Was hat sich verändert in der Zeit?
Karolin Schwarz: Wir beobachten, dass Journalist*innen das Ganze nicht mehr so beobachten und auf Gerüchte eingehen. Es ist wichtig bei den vielen Fällen dagegen zu halten. Gerade weil es ja die Diskussion gibt, wie man den ganzen Falschmeldungen – bzw. im neuen Sprachgebrauch „Fake-News“ – beizukommen mag. Das ist eine sehr aufgeregt geführte Debatte, bei der alle mal einen Gang zurückschalten sollten. Es bleibt abzuwarten, was da jetzt noch passiert.

Quelle: Interview mit Hoaxmap.org über Falschmeldungen: Medienkompetenz statt gesetzliche Maßnahmen | netzpolitik.org

Warum Frank Thelen und Yvonne Hofstetter Schwätzer sind

Was Bernd sagt:

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, in den kommenden 72 Stunden dürften Viele von uns satt, zufrieden oder nachdenklich auf das zurückliegende Jahr blicken. Geht es nach der Bestseller-Autorin Yvonne Hofstetter und dem Investor Frank Thelen, dann müsste der Gedanke an das kommende Jahr uns allerdings tiefe Sorgenfalten auf die Stirn treiben: Wir alle, besonders hier in Deutschland, sind “doomed”. Voll im Arsch. Ende, Aus, Micky Maus.

Via Mobilegeeks: Warum Frank Thelen und Yvonne Hofstetter Schwätzer sind

Lauter zu brüllen hilft nicht

Wir dachten, durch das Internet würden wir uns von unserer besten Seite zeigen.

Es zeigt uns auch von unserer hässlichsten Seite.

Unkenrufe über die Gefahren des Internet haben wir weggelächelt. Wir haben nicht bedacht, dass eine Welt mit fünfter Gewalt* anders funktionieren wird. Dass wir Mittel und Wege finden müssen, uns auf diejenigen Beiträge zu konzentrieren, die zum Diskurs beitragen.

Wir sind in eine Luxusfalle getappt und haben jetzt die Aufgabe, den Skaleneffekt umzukehren.

Wie widerstandsfähig wir sind, wie flexibel, das werden die nächsten Jahre zeigen.

Wir sollten daran arbeiten, uns nicht sofort die Meinung zu sagen. Stattdessen sollten wir darüber reden, wie wir das tun wollen. Lauter zu brüllen wird uns nicht helfen.

#KeinGeldFuerRechts

Grenzverläufe können sehr einfach sein. Wie die Grenze zwischen Dschibuti und Somalia. Da sind auch alle einig über den Verlauf.

Zwischen Neu-Rechts, Rechts, der Mitte und allem anderen hingegen fließen die Grenzen. Statt zwischen zwei exakt bestimmten Punkten fluktuiert die Grenze je nach Weltanschauung oder Volkswirtschaftstheorie. Ähnlich seltsam der Verlauf der Grenze zwischen Nanny-Tum & Vorschreiberei, Zensur und Faschismus.

#KeinGeldFuerRechts versucht, große werbende Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass ihre digitale Werbung auf Websites gezeigt wird, die manche für grenzüberschreitend halten.

Die Heuchelei und der Zynismus der Henkels, Broders, Tichys, Lengsfelds & Petrys ist schwer zu ertragen. Menschenfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit. Diese Grenze wird oft überschritten, wohlweislich nicht (oder zumindest nur selten) von ihnen selbst, aber erlaubt, gestattet und sogar gefördert in ihren Kommentarspalten, Twitter-Feeds und Facebook-Seiten.

Je mehr dort los ist, desto mehr Pageviews & Impressions, desto mehr Geld fließt für Werbebanner und -klicks.

Achgut, Breitbart und wie diese ganzen Clickbait-Portale der Rechts-Konservativen Freidenker so heißen (weitere Contender und große Diskussion darüber gibt’s hier verdienen so einen Teil ihres Einkommens.

Ist es daher ein böswilliger Angriff auf ihr Geschäft, via #KeinGeldFuerRechts den Bannerhahn kleiner zu drehen?

Nein, ist es nicht. Weil die Werbebanner von Audi, der Telekom und den anderen Dickschiffen quasi nur per Zufall dort landen. Warum? Hat was mit DSPs, SSPs, und vielen anderen lustigen Werbe-Kürzeln zu tun.

Wichtiger ist der symbolische Effekt. Und der ist spürbar. Wer will, macht Copy & Paste: http://www.achgut.com/artikel/der_denunziant_von_scholz_und_friends

Meine Herren. Ich will gerade nicht Geralds Inbox sein. Oder seine Facebook-Wall, oder sein Twitter-Feed. 🙌 Gerald!

Es ist eindeutig gut, Heuchler zu entlarven. Und es gilt wie immer: Wenn du ein Arschloch bist, bist du ein Arschloch.

Rocket Internet: Runter auf 100 Mitarbeiter, investieren statt aufbauen

Hinter dem Schrumpfkurs steckt dem manager magazin zufolge ein Strategieschwenk: Während Rocket Internet beim Börsengang vor zwei Jahren darauf gesetzt habe, selbst Unternehmen auszugründen, fokussiere die Start-up-Holding inzwischen zuvorderst auf Investments in bereits gegründete Unternehmen. Mehrere eigene Ausgründungen mussten zuletzt wieder dichtgemacht werden.

Quelle: Jobabbau bei Rocket Internet: Samwer baut Jobs in Berlin ab - manager magazin

Siehe auch: Bloomberg mit ausführlichem Report über Rocket Internet vom 07.10.2016

Security is difficult

Eine Drohne, die einen Wurm absetzt, der von Glühbirne zu Glühbirne springt.

Philips Antwort:

“We have assessed the security impact as low given that specialist hardware, unpublished software and close proximity to Philips Hue lights are required to perform a theoretical attack,” Beth Brenner, a Philips spokeswoman, said in an emailed statement.

 

Genau. Security by obscurity.

Quelle: Why Light Bulbs May Be the Next Hacker Target - The New York Times

The rise and fall of the hot desk: say hello to activity-based working

Office space is one of the largest costs associated with running a business, which is why hot desking, where employees choose from a selection of available work sites rather than having an assigned workspace…

… Hot desking works best when there are clearly defined inputs, outputs, and set goals, and in many cases these are unlikely to be sufficiently defined for every employee and team within every organisation.

Quelle: The rise and fall of the hot desk: say hello to activity-based working

Security is difficult

Oh Brutus.

According to researchers at security firm Flashpoint, today’s attack was launched at least in part by a Mirai-based botnet. Allison Nixon, director of research at Flashpoint, said the botnet used in today’s ongoing attack is built on the backs of hacked IoT devices — mainly compromised digital video recorders (DVRs) and IP cameras made by a Chinese hi-tech company called XiongMai Technologies. The components that XiongMai makes are sold downstream to vendors who then use it in their own products.

Quelle: Hacked Cameras, DVRs Powered Today’s Massive Internet Outage