Wir Eltern

In 20 Jahren werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit Vater eines pubertierenden Kindes sein.

Werde ich alles verstehen, was es tut? Werde ich die gleichen Medien nutzen, auf die gleiche Weise? Musik? Kleidung? Sprache?

Nein, natürlich nicht. Aber Mühe sollte ich mir geben. Sollten wir uns geben.

Werden wir es schaffen? Wahrscheinlich nicht ;)

Golem.de mit offener API

Zum Start von api.golem.de stehen Webservices für den Zugriff auf Artikel- und Kategorieinformationen bereit. Für die Zukunft sind weitere Webservices für den Zugriff auf Videos und Foren von Golem.de geplant. Die entsprechenden Daten stehen in XML und JSON zur Verfügung.

via Golem.de-API - Schnittstelle für Entwickler - Golem.de.

Holy moly. Nicht, weil die Golem so unglaublich super sind, sondern weil sie es tun.

SocialText startet Freemium-Angebot #e20conf

Heute hat SocialText, Anbieter einer erstklassigen Enterprise 2.0-Lösung, sein Freemium-Angebot Free 50 eröffnet. Statt einer monatlichen Rechnung erhalten Kunden, deren SocialText-Gruppen nicht mehr als 50 Mitglieder umfassen, das gesamte Angebot kostenlos.

Diese Ankündigung hat viel Staub aufgewirbelt und den Servern den Schweiß auf die Stirn getrieben — zwischenzeitlich war es nicht mehr möglich, sich zu registrieren oder einzuloggen.

Eugene Lee, CEO von SocialText, schreibt mir (@itst) dazu per Twitter:

eugenelee-itst-socialtext-freemium

Die vollständige Konversation kann hier nachgelesen werden.

2943 Tage

itst.org - über neun Jahre ist es her, dass ich Dich bei all-inkl reservierte. Treue Dienste hast Du mir geleistet, als Website, Dateiablage, Maildomain und Spielweise. Du wurdest mit schlechtem PHP3-Code beworfen, hast Perl ausgehalten, Downloads bereitgestellt, Homepages und Websites ausgeliefert und nie, wirklich nie, hast Du Dich beklagt.

Gestern abend habe ich mir den Spaß gemacht und die Überbleibsel aus neun Jahren Domaindasein gesichtet — und gelöscht. Ein paar Kleinigkeiten habe ich behalten, zum Beispiel PDFs meiner älteren Vorträge.

Die 3 Imperative der Linkökonomie

  1. Inhalte im Netz müssen offen zugänglich sein, damit sie viel verlinkt werden.
  2. Wer die Links bekommt, muss Wege finden, damit Umsätze zu erzielen.
  3. Die Linkökonomie bedingt Spezialisierung, nicht mehr vom Gleichen.

So sieht das Jeff Jarvis. Ich sehe das in “Wie Verlage online Geld verdienen” ähnlich:

Was sollten Verlage also tun?

  1. Optionen anbieten,
  2. Kernkompetenz vermarkten,
  3. die (unbegründete) Angst vor “kostenlos” ablegen und sich die Macht dieses kleinen Wortes zu eigen machen,
  4. Nischen identifizieren, die nur der eigene Verlag füllen kann.

Die Umsätze deutscher Zeitungs-, Zeitschriften und Buchverlage

umsaetze-buchverlage-2007_1

umsaetze-zeitungen-2007_1

umsaetze-zeitschriften-2007_1

Die Daten stammen von den entsprechenden Fachverbänden und stimmen mit den Angaben auf deren Websites überein. Statista verlangt 5,95 Euro pro Statistik — liefert aber die Umsatzentwicklung mit. entwicklung Die Buchverlage erreichten 2007 gegenüber 2003 eine Umsatzsteigerung von 6 %, die Zeitungen schafften 3 %, die Zeitschriften nur noch 2 %. Für 2007 sieht die Verteilung des gesamten Marktes so aus: verteilung-2007 Betrachtet man die weltweit erwarteten 3,9 % Umsatzrückgang vor allem aufgrund geringerer Werbeeinnahmen, werden die Buchverlage aus 2008 und 2009 gestärkt hervorgehen.

Vergewaltigung != Urheberrechtsverletzung

Die SPD wäre dadurch Gefahr gelaufen, Straftaten im Internet Vorschub zu leisten, von der Vergewaltigung und Erniedrigung kleiner Kinder bis hin zu Urheberrechtsverletzungen in breitestem Ausmaß gegenüber Künstlern und Kreativen. #

Herr im Hemd. Jetzt mal abgesehen von der schwachsinnigen Behauptung an sich, welcher, Entschuldigung, Idiot hat das denn formuliert? Eine Vergewaltigung ist also eine geringere Straftat als eine illegale Kopie?!

Verzeihung, es muss natürlich politisch korrekt Idiotin heißen. Sorry Frau Bär.

Mal ehrlich… Klar freuen sich die CDU wie ein Honigkuchenpferd, weil die SPD umgefallen ist. Das ist allerdings noch lange kein Anlass für derartige Entgleisungen. Und nein, der freudige Überschwang ist auch keine Entschuldigung dafür, den Text vor der Veröffentlichung nicht gegenlesen zu lassen. In diesem Sinne viele Grüße an Herrn Börnsen.